Höhlenforschung
Als Speläologe vermaß er das Verborgene und entwickelte Modelle, um die Schichten von Tropfsteinen zu lesen — Wissenschaft als Erkundung unbekannter Welten.
Speläologie · Messmethoden
Stiftung · Kunst & Wissenschaft · seit 1957
1927 – 2022. Höhlenforscher, Science-Fiction-Pionier und einer der ersten Künstler, die mit dem Computer rechneten statt malten. Die Stiftung art meets science bewahrt sein Werk und führt seinen Brückenschlag weiter.
Ein Leben — 1927 bis 2022








Herbert W. Franke · 1927–2022
Ein promovierter Physiker, der die Schönheit der Formel sah — und Werkzeuge der Wissenschaft zu Instrumenten der Kunst machte.
Schon in den 1950er-Jahren fotografierte Franke die Leuchtspuren von Oszilloskopen und schuf damit Bilder, die nicht gemalt, sondern errechnet waren. Aus dieser Idee — das Werk entsteht aus Verfahren und Parametern — wurde die generative Ästhetik, die er sein Leben lang verfolgte.
Als Höhlenforscher vermaß er das Verborgene, als Autor wurde er zu einer der prägenden Stimmen der deutschsprachigen Science-Fiction. Wissenschaft und Kunst waren für ihn nie Gegensätze, sondern zwei Wege, dasselbe Unbekannte zu erkunden.
„Auf die Idee kommt es an.“
Drei Leben in einem
Franke glaubte nicht an die Trennung von Labor und Atelier. Er forschte, schrieb und gestaltete — und fand zwischen Mathematik und Ästhetik eine gemeinsame Sprache, lange bevor „digitale Kunst" einen Namen hatte.
Als Speläologe vermaß er das Verborgene und entwickelte Modelle, um die Schichten von Tropfsteinen zu lesen — Wissenschaft als Erkundung unbekannter Welten.
Speläologie · Messmethoden
Aus Oszilloskop-Kurven und Rechenmaschinen formte er Bilder. Pionier der generativen Ästhetik — die Idee, nicht der Pinsel, schuf das Werk.
Oszillogramme · Generativ
Einer der bedeutendsten deutschsprachigen SF-Autoren der Nachkriegszeit — Romane, Hörspiele und Weltraumlyrik, die Naturwissenschaft poetisch dachten.
Literatur · Astropoeticon
Werkgruppen & Serien
Oszilloskop, Analogrechner, später die Digitalmaschine — Franke begriff den Apparat als Werkzeug. Jedes Bild ist das sichtbare Ergebnis einer Idee, einer Formel, eines Prozesses.
Events & Summits
Jubiläum
Zum 100. Geburtstag würdigen Weggefährt:innen, Künstler:innen und Forschende sein Schaffen — mit Ausstellungen, Summits und neuen, immersiven Produktionen.
Zum ProgrammGenerative Art Summit
Frankes Ideen treffen auf künstliche Intelligenz: immersive Welten, die fortschreiben, was er in den 1950ern begann.
Mehr erfahrenEine Spur durch die Zeit
Aktuell

Zum 50. Jahrestag der Arecibo-Botschaft: künstlerische Antworten an das Universum.
Lesen
Frühe Computeranimationen aus Frankes Archiv erstmals digital zugänglich.
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SF-Stories unter der Planetariumskuppel — Edutainment im 360°-Raum.
LesenAuf die Idee kommt es an.Herbert W. Franke
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